Sonderschau zum 50sten Geburtstag von Barbie. Bis zum 22. November 2009 im Puppen- und Spielzeugmuseum Rottweil.
   
Die Geschichte der Barbiepuppe fängt mit Lilli an. Diese Puppe ist das Vorbild, nach dem - mit einigen Modifikation - Barbie entstand. Die erste Bild-Lilli erscheint am 12. August 1955 auf dem deutschen Markt zu einem Preis von 19,90 Mark für die 30-Zentimeter-Ausführung, die anschließend auch in andere europäische Länder sowie in die USA exportiert wird. 

Später gibt es die Puppe auch in einer 18-Zentimeter-Version.

Jede Lilli trägt das Kleid aus ihrer umfangreichen Garderobe, diese Kleider werden allerdings nicht separat verkauft.

   
Ruth Handler, Inhaberin der Firma Mattel, entdeckte diese Lilli-Puppen bei ihrem Europaaufenthalt und nahm etliche als Studienmaterial mit in die USA.

Auf Grundlage der Bild-Lillie entstand Barbie. Die Ähnlichkeit der beiden puppe3n ist verblüffend. Sie wird nach Barbara, der Tochter des Ehepaar Handler, benannt. Ihren ersten Auftritt hat Barbie im März 1959 auf der Spielwarenmesse in New York. Gleich im ersten Jahr wird die Puppe 300.000 mal verkauft.

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Auf Barbies Originalverpackung war ein Großteil ihrer perfekt geschneiderten Kleider abgebildet. Ein kleiner pinkfarbener Modekatalog, das "Booklet",  befand sich ebenfalls in ihrer Box und zeigte die ersten 20 Kleider für alle Gelegenheiten in ihrem Leben.

Es war eine Garderobe, die im aktuellen Trend der führenden Modehäuser lag und aus hochwertigen, nur für Barbie hergestellten Stoffen geschneidert wurde. Die Kleider hatten maßgerechte Reißverschlüsse, Knöpfe sowie Seidenfutter, als Zubehör die passenden Hütchen, Taschen, Handschuhe und sogar entsprechenden Schmuck dabei. Auch Babydolls, feine Negligés und viele Dinge, die sich ein junges Mädchen vom Erwachsensein wünschte, besaß Barbie in voller Perfektion.

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Dies galt auch für die vielen Berufe in denen sie sich präsentierte, ebenso für den Sport und ihre sonstigen Aktivitäten. So war sie Köchin, Stewardess, Ballkönigin, Gastgeberin zum Tee oder zum Mode-Plausch, Tennisspielerin und vieles mehr.

Erst ab 1964 wurden die Barbie-Puppen auch in Deutschland und in einigen anderen europäischen Ländern verkauft.

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Puppen- und Spielzeugmuseum Rottweil
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Fon 0741 / 9422177 | Fax 0741 / 9422178
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Sonntag und Feiertags 14.00 - 17.00 Uhr
Fasnetssonntag geschlossen

Eintrittspreise
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